vegan

Die vegane Lebensweise vereint einige Aspekte. living utopia gestaltet aus verschiedenen Gründen alle Veranstaltungen vegan.
Es ist uns wichtig, dass Veganismus während unserer Projekte nicht als Dogma verstanden wird, sondern als Einladung in einem Erfahrungsfeld die vegane Lebensweise kennenzulernen und zu erfahren, dass vegan leben kein Verzicht sondern Lebensfreude bedeutet.

Mit dem passiven Widerstand gegen die „Nutztierindustrie“ möchten wir Strukturen, die auf Ausbeutung von Lebewesen beruhen, nicht weiter unterstützen sowie ein Zeichen für solidarischeres Miteinander setzen, in welchem allen Lebewesen die gleiche Rechte zu gesprochen werden. Veganismus verstehen wir als Utopie für eine gewaltlose, hierarchiefreie Gesellschaft von morgen.

Gelebter Veganismus hat positive Auswirkungen auf nichtmenschliche Tiere, Mitmenschen sowie die Natur. Durch den Ausstoß von Treibhausgasen ist die „Nutztierindustrie“ ein großes Ursachenfeld der globalen Erwärmung. Regenwald wird für Weideflächen und zum Anbau der Futterpflanzen gerodet. Damit einher geht der Verlust der Artenvielfalt. Der Großteil der weltweiten Sojaernte sowie die Hälfte der weltweiten Getreideernte – vor allem aus Ländern des Globalen Südens – werden verwendet, um Fleisch- und Milchprodukte herzustellen. Gleichzeitig hungern weltweit etwa eine Milliarde Menschen. 56 Milliarden Tiere werden jährlich für den Konsum tierlicher Produkte getötet.

Wir streben es an, (globale) gesellschaftspolitische Zusammenhänge möglichst ganzheitlich zu betrachten und Handlungsoptionen vor allem nach dem Prinzip “think global – act local” aufzuzeigen, da diese verdeutlichen, dass wir tagtäglich durch unseren Konsum, unsere Kaufentscheidungen und unser Agieren gesellschaftlichen Wandel leben können.