Solidarisch

Es gibt keine Gemeinschaft und es kann keine geben, in der das Solidaritätsprinzip nicht gilt.

Solidarität spielt in unseren Projekten auf verschiedenen Ebenen eine wichtige Rolle.
Wir sind der Ansicht, dass sich gesellschaftliches Miteinander in Kooperation statt in Konkurrenz gestalten sowie auf einer share- und gifteconomy beruhen sollte. Deswegen möchte wir unseren gesellschaftlichen und politischen Aktivismus möglichst nach diesen Motiven gestalten: Indem wir unabhängig von Geldgeber*innen organisieren, entsteht kein Handlungszwang, durch den Produkte oder Dienstleistungen erworben werden. Stattdessen werden wir von Menschen unterstützt und begleitet, welche die Idee sowie die begleitenden Motive living utopias im Herzen tragen.

Mit unseren Projekten möchten wir Mitmachräume schaffen, in denen Menschen leistungslos anerkannt sind und sich frei von jeglicher Erwartung entfalten können. Wir möchten zeigen, dass Menschen ihre Talente gerne teilen und damit multiplizieren sowie, dass Konkurrenzdenken größtenteils auf Sozialisation beruht.

Wir möchten dazu einladen, gesellschaftliche Rollen und Kategorien zu reflektieren und neu zu denken. Wie stellen wir uns ein gesellschaftliches Miteinander von morgen vor? Wie können wir dazu beitragen, dass repressive und ausbeuterische Strukturen nicht reproduziert werden? Wir streben es an, Räume zu schaffen, in welchen die eigene gesellschaftliche Position reflektiert wird, in welchen Sexismus, Rassismus, Heteronormativität und andere Formen der Diskriminierung nicht reproduziert werden sowie solidarisches Miteinander lebendig wird.